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Gesundheit

Gesundheit

Vorsorge, Medikamente, Ernährung und mentale Gesundheit — praxisnahe Tipps für ein gesundes Leben im Alter.

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Auf den Punkt gebracht

Quelle: BMG / DGE

Ein gesundes Leben ab 60 basiert auf regelmäßiger Prävention (wie dem kostenlosen Check-up alle 3 Jahre), einem bewussten Medikamentenmanagement und einer nährstoffreichen Ernährung. Mentale Gesundheit und soziale Teilhabesind dabei ebenso entscheidend für die Lebensqualität wie körperliche Fitness.

Alle Themen

🩺

Vorsorgeuntersuchungen

  • Gesundheits-Check-up alle 3 Jahre ab 35 (kostenlos per GKV)
  • Darmspiegelung ab 50 — alle 10 Jahre kostenlos
  • Hautkrebsscreening ab 35 — alle 2 Jahre
  • Zahnvorsorge: 2× jährlich kostenlos
  • Augeninnendruckmessung ab Glaukom-Risiko
  • Mammographie-Screening für Frauen 50–75

Tipp: Vereinbaren Sie alle Vorsorgen für das laufende Jahr im Januar — so vergessen Sie keine Frist.

Alle GKV-Vorsorgen auf krankenkasse.de
💊

Medikamentenmanagement

  • Medikationsplan beim Hausarzt anfordern (gesetzlicher Anspruch ab 3 Medikamenten)
  • Immer alle Mittel — auch pflanzliche — in der Apotheke prüfen lassen
  • Einnahme-Zeiten schriftlich oder per App dokumentieren
  • Blister-Wochendosierer reduzieren Verwechslungen deutlich
  • Kühlpflichtige Medikamente nie im Bad aufbewahren
  • Verfallsdaten mindestens einmal jährlich kontrollieren

Tipp: Die Apotheke kann einen kostenlosen Medikationscheck durchführen — bei Wechselwirkungsrisiken besonders wichtig.

Medikationsplan-Infos auf bundesgesundheitsministerium.de
🏠

Sturzprävention

  • Lose Teppiche und Stolperfallen entfernen
  • Haltegriffe in Bad und Dusche nachrüsten (Kosten ggf. von Pflegekasse übernommen)
  • Ausreichende Beleuchtung — besonders nachts im Flur
  • Rutschfeste Badematten und Antirutsch-Streifen auf Treppen
  • Gleichgewichts- und Kraftübungen (z.B. Tai-Chi) reduzieren Sturzrisiko um bis zu 35 %
  • Sehvermögen und Hörgerät regelmäßig prüfen lassen

Tipp: Der Hausnotruf gibt Sicherheit — viele Pflegekassen bezuschussen Geräte ab Pflegegrad 1.

Sturzprophylaxe-Ratgeber auf ndr.de
💬

Psychische Gesundheit

  • Depression im Alter ist behandelbar — häufig unterdiagnostiziert
  • Anzeichen: anhaltende Traurigkeit, Schlafprobleme, Appetitlosigkeit, Rückzug
  • Hausarzt ist erster Ansprechpartner — Überweisung zum Psychiater möglich
  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (kostenlos, 24/7)
  • Seniorenbüros und Begegnungsstätten helfen gegen soziale Isolation
  • Ehrenamtliche Begleitdienste bieten regelmäßige Besuche an

Tipp: Körperliche Aktivität wie tägliche Spaziergänge hat nachweislich antidepressive Wirkung.

Telefonseelsorge: 0800 111 0 111
🥗

Ernährung im Alter

  • Kalorienbedarf sinkt — Nährstoffbedarf bleibt gleich oder steigt
  • Vitamin D & Calcium: entscheidend für Knochen — oft supplementieren nötig
  • Eiweiß: mind. 1,0–1,2 g pro kg Körpergewicht täglich (Muskelabbau verhindern)
  • Ausreichend trinken: 1,5–2 Liter täglich — Durstgefühl lässt im Alter nach
  • Ballaststoffe (Vollkorn, Gemüse) beugen Verstopfung vor
  • Kleine Mahlzeiten verteilt über den Tag statt drei große

Tipp: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bietet kostenlose Beratung und Rezepte für Senioren an.

Ernährungsratgeber auf dge.de
🤝

Soziale Teilhabe

  • Seniorenbüros und -treffs in fast jeder Gemeinde kostenlos zugänglich
  • VdK und Sozialverband bieten Beratung und Gesellschaft
  • Volkshochschule: Kurse speziell für Senioren (Digitales, Sport, Sprachen)
  • Ehrenamt gibt Tagesstruktur und neue soziale Kontakte
  • Generationencafés verbinden Jung und Alt
  • Online-Plattformen wie nebenan.de für Nachbarschaftshilfe

Tipp: Soziale Aktivität ist einer der stärksten Schutzfaktoren gegen Demenz.

Seniorenportale und Beratung auf wegweiser-bürgergesellschaft.de

Sturzerkennung für Senioren →

Hausnotruf, Wearable oder App — welche Lösung passt?

Glossar →

Fachbegriffe wie Medikationsplan einfach erklärt.

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